"Bewerbertraining" für Oberstufen-Schüler, Kooperation mit der BOA BKT GmbH und OYSTAR IWK PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Neben den Noten zählen auch Freizeit und Hobbys

Am Freitag, 11.2.2011 hatten einige 12er Schüler keinen normalen Unterricht, sondern einen, den das Leben schreibt: Der Ausbildungsleiter Torsten Finck von der BOA-BKT GmbH, ansässig in Stutensee, kam ins Haus zu einem Bewerbungstraining.

Am interessantesten für die Schüler waren „Echtzeitgespräche“, das also, was jedem, der sich zu Praktikum, Ausbildungsstelle oder Duale Hochschule bewirbt, bevorsteht. Basis waren von 5 Schülerinnen vorbereitete Bewerbungen ( danke dafür ), die von Herrn Finck im Vorfeld gesichtet wurden und dann Hintergrund der Gespräche waren.

 

Die Veranstaltung fand statt im Rahmen einer zu Schuljahresbeginn neu ins Leben gerufenen Partnerschaft Schule – Wirtschaft statt. Partner sind per Selbstverpflichtung das Thomas-Mann-Gymnasium und die BOA BKT GmbH ( http://www.boa-bkt.de ) sowie die Oystar IWK Verpackungstechnik GmbH ( http://www.oystar.iwk.de ), beides Firmen, die der ehemaligen IWKA gehörten. Beide Unternehmen werden vom Ausbildungszentrum betreut, dem der Ausbildungsleiter Torsten Finck vorsteht. Die Idee der Kooperation Schule – Wirtschaft besteht darin, sich kennen zu lernen und sich da gegenseitig zu unterstützen, wo die jeweiligen Stärken liegen. Die beiden Firmen bieten Ausbildungsplätze, Duale Studiengänge (Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen) und das durch eine Kombination von Ausbildung und Studium einzigartige „Studium Plus“ im Bereich Maschinenbau[IBG1]  und wollen qualifizierte Schulabgänger für diese Berufsrichtungen interessieren. Die Schüler andererseits kommen durch die Kooperation schon während ihrer Schulzeit mit Firmen in Berührung. Die Bewerbungsveranstaltung war eine erste gemeinsame Veranstaltung der Partner.

 

Warum haben Sie sich für diese Stelle beworben? Was wissen Sie schon über unsere Firma? Warum wollen Sie zu uns? Herr Finck konfrontiert die Bewerberin routiniert mit Fragen, die in jedem Gespräch unabdingbar sind. Von den jungen Leuten wird erwartet, dass sie sich im Vorfeld informieren, dass sie eine Vorstellung vom Berufsfeld, für das sie sich interessieren, mitbringen und insbesondere über das Unternehmen Bescheid wissen, bei dem sie sich bewerben. Die Schüler hören dem Gespräch gebannt zu, sie bekommen sozusagen einen Echtzeiteinblick in eine Situation, die ihnen in aller Regel bisher völlig fremd war. Dass sie angepasst gekleidet, pünktlich sein und höflich auftreten sollten, war ihnen klar, unerwartet waren dagegen die vielen Fragen zu ihren privaten Interessen, womit sie sich in ihrer Freizeit beschäftigen, welche Hobbys sie haben. Wichtig sind natürlich die Schulnoten, hier konfrontiert der Ausbildungsleiter die „Probebewerberin“ schon mal mit der Frage, warum denn die Note in Biologie nicht so gut sei. Wie man auf solche und andere Fragen antwortet, wie man sich insgesamt verhält, das konnten die Schüler ausführlich mit Herrn Finck besprechen und bekamen dabei viele Tipps direkt aus der Praxis.

Der von den Schülern am positivsten bewertete Teil der 3 Schulstunden war dann auch das Probe-Bewerbungsgespräch. Am Ende hat sich Herr Finck noch viel Zeit genommen mit den Schülern ihre Bewerbungsmappen, die sie erstellt hatten, einzeln zu besprechen, auch das kam sehr gut an, an dieser Stelle an ihn vielen Dank für eine insgesamt gelungene und angenehme Veranstaltung und Begegnung.

H. Ritz

 


 [IBG1]Aktuell nur für Maschinenbau

 

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